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Sophie von Kessel


Schauspielerin • Sprecherin
Sophie von Kessel Poster
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Leben & Werk

Filmpartner Alain Delon lobte sie schon am ersten Drehtag von „Frank Riva“ als „zweite Romy“, nicht wegen der Ähnlichkeit, sondern wegen ihrer Arbeitsweise als Schauspielerin. Talent und Charme von Sophie von Kessel resultieren aus ihrer Beherrschung des Metiers zwischen Drama und Komödie. Sie stellt Frauen zwischen Mut und Verzweiflung ebenso überzeugend dar wie launische Ehefrauen mit Schokoladensucht, Polizistinnen, Restauratorinnen, Studentinnen oder verliebte Lehrerinnen.

Sophie von Kessel wurde 1968 in Mexico City als Tochter eines Diplomaten aus altem Adel geboren und wechselte häufig die Schulen, weshalb sie neben Englisch, Französisch und Spanisch auch ein wenig Finnisch spricht. Sie studierte Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar in Wien und in New York. In den 1990er-Jahren gelang ihr eine große Theaterkarriere, sie war jahrelang Mitglied des Kölner Schauspielhauses, danach der Münchner Kammerspiele und wurde in klassischen (Shakespeares „Wie es euch gefällt„) wie modernen Stücken („Drei Mal Leben“ von Yasmina Reza) gefeiert.

Dem Fernsehpublikum bekannt wurde Sophie von Kessel als Studentin Christine in der Serie „Schloss Hohenstein“ (1992 bis 1994). Daran schlossen sich Fernsehfilme wie „Amerika“ (in dem sie einen Gasthof erbt), „Alte Liebe, alte Sünde“ (in dem sie als Restauratorin in Westfalen in einen Mordfall gerät), „Familienkreise„, „Die Rückkehr des Vaters“, „Ich bin ein Berliner“ (über einen unehelichen Kennedy-Sohn) und „Der Tanz mit dem Teufel“ (Thriller um die Oetker-Entführung) an. Mit dem Hessischen Fernsehpreis 2005 wurde von Kessel als Mitglied des Ensembles von „Die Konferenz“ (2004) ausgezeichnet, in dem sie sich als Lehrerin in einen Schüler verliebt hat, über dessen Verweis von der Schule die Lehrerschaft entscheiden soll.

Zu einem internationalen Erfolg wurde der französische Dreiteiler „Frank Riva“ (2003), in dem sie als einzige deutsche Darstellerin mitwirkte und an der Seite von Produzent und Hauptdarsteller Alain Delon eine Polizistin spielt, der der aus dem Nichts auftauchende mysteriöse Riva vor die Nase gesetzt wird. Von Kessel berichtet über Delons extrem charmante Haltung ihr gegenüber und sein nicht billig gemeintes Lob ihrer Professionalität.

Im Fernsehfilm „Ein langer Abschied“ (2006) kämpfte von Kessel um das Leben ihrer an Leukämie erkrankten Tochter, und sie geriet im Psychothriller „Kunstfehler“ von Marcus O. Rosenmüller als Ärztin Dr. Lambertz in einen Gewissenskonflikt, nachdem sie während einer Operation einen Kunstfehler mit Todesfolge beobachtet. Ebenfalls als Ärztin zog sie mitsamt ihrer Tochter im Sequel „Rennschwein Rudi Rüssel 2“ kurzerhand zu ihrem Freund und erlebte so manche Überraschung. 2007 besetzte Ben Verbong sie in seiner witzigen Komödie um einen menschgewordenen Hund namens „Herr Bello“, und im Zweiteiler „Tarragona – Ein Paradies in Flammen“ gerät sie mitten in die Feuerkatastrophe auf einem Campingplatz in Spanien. 2008 musste sie in Peter Keglevics Thriller „Das Geheimnis im Wald“ erfahren, dass ihre Tochter ermordet wurde.

Sophie von Kessel lebt mit dem Schauspieler Stefan Hunstein und der gemeinsamen Tochter Magdalena in München.

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