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Lin Shaye


Schauspieler
Lin Shaye Poster
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Leben & Werk

Spätestens seit dem Erfolg der „Insidious“-Reihe dürfte Lin Shaye allen Horror-Fans als Medium Elise Rainier bekannt sein. Die enge Verbindung geht jedoch noch viel weiter zurück. Lin Shaye ist eine der echten Scream-Queens von Hollywood. Gleichzeitig hat sie eine überraschend humorvolle Seite.

Die amerikanische Schauspielerin Lin Shaye wurde am 12. Oktober 1943 in Detroit geboren. Dass sie in der Filmbranche arbeiten werden würde, stand für Shaye schon früh fest, ebenso übrigens wie für ihren Bruder, den Filmproduzenten Robert Shaye („Der Herr der Ringe“). Nach der Schule studierte Lin Shaye Schauspiel in Michigan, bevor sie nach New York zog und in Musicals spielte. Der Durchbruch kam jedoch erst, als Lin Shaye im Jahr 1977 nach Los Angeles zog.

Lin Shaye als Scream-Queen

Im Verlauf ihrer Karriere hat Lin Shaye mit allen Größen der Filmindustrie zusammengearbeitet. Eine ihrer ersten großen Rollen ergatterte sie zum Beispiel in dem Film „Der Galgenstrick“, in dem Jack Nicholson Regie führte und die Hauptrolle spielte. Am bekanntesten ist die Schauspielerin heute jedoch für ihre Auftritte in zahllosen Horrorfilmen. Dazu gehören Klassiker wie „A Nightmare On Elm Street“ (1984), „Amityville – A New Generation“ (1993), „The Hillside Strangler“ (2004) oder  „2001 Maniacs“ (2005).

In den vergangenen Jahren sind abgesehen von der „Insidious“-Reihe noch einige Horror-Filme hinzugekommen. Horror-Fans dürften Lin Shaye unter anderem auch aus den Filmen „Snakes on a Plane“ (2006), „Ouija – Spiel nicht mit dem Teufel“ (2014) sowie der Fortsetzung „Ouija: Ursprung des Bösen“ (2016) kennen — um nur ein paar zu nennen. Doch Horror ist nur ein Standbein von Lin Shaye. Ebenso gut wie sie schocken kann, kann sie auch zum Lachen anregen.

Lin Shaye in Komödien

Man kann die Filme von Lin Shaye fürchten — oder darüber lachen. Ihre berühmteste Comedy-Rolle dürfte sie wohl in dem Kult-Klassiker „Dumm und Dümmer“ (1994) gelandet haben. Die Zusammenarbeit mit den Farrelly-Brüdern verhalf ihr gleich zu einer weiteren Rolle in der Komödie „Kingpin“ (1996), bevor sie im Jahr 2003 noch einmal in „Dumm und Dümmerer“ zu sehen war. Der eigentliche Blockbuster in ihrer Biografie war jedoch ein Spätzünder und sollte erst als mit etwas Verspätung seine Wirkung voll entfalten: „Verrückt nach Mary“ (1998).

In dem Kult-Hit spielte Lin Shaye Magda, die Nachbarin von Cameron Diaz. Um in die Rolle der Sonnenstudio-gebräunten Magda saß Lin Shaye täglich vier Stunden in der Maske. Gelohnt hat sich der Aufwand auf jeden Fall. „Verrückt nach Mary“ ist heute längst ein echter Klassiker und brachte Lin Shaye einige Achtung ein — wenn auch nur als Nebendarstellerin.

Lin Shaye in „Insidious“

Inzwischen schaut Lin Shaye auf eine schier unüberschaubare Filmografie und eine Karriere zurück, die seit fast 40 Jahren sehr erfolgreich verläuft. Zu verdanken ist dies sicherlich auch der „Insidious“-Reihe, die Shaye ein Comeback in einem der innovativsten und erfolgreichsten Horror-Franchises der jüngeren Vergangenheit erlaubte. Schon im ersten Teil (2010) der Reihe war sie als Medium Elise Rainier zu sehen. Von da an hat sich zur heimlichen Konstante in der Filmreihe entwickelt, deren Rolle über „Insidious: Chapter 2“ (2013) bis hin zu „Insidious: Chapter 3 – Jede Geschichte hat einen Anfang“ (2015) Stück für Stück ausgebaut wurde.

Natürlich ist Lin Shaye auf im vierten Teil „Insidious: The Last Key“ (2017) wieder zu sehen. Diesmal kehrt Elise Rainier in ein Haus in New Mexico zurück, in dem sie selbst ihre Jugend verbracht hat. Welcher Horror dort auf sie wartet, ist noch nicht klar. Fest steht jedoch, dass auf sie ein ganz spezielles Grauen wartet.

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